Coaching ist nur so gut wie der Rahmen, in dem es stattfindet. Viele Ansätze bleiben an der Oberfläche - sie arbeiten an Zielen, ohne die Beziehungen zu verstehen, in denen diese Ziele entstehen. Der relationale Ansatz, den ich seit über zehn Jahren praktiziere, stellt die Beziehung ins Zentrum: zwischen Coach und Klient, aber auch zwischen dem Klienten und seinem beruflichen oder privaten System. Das ermöglicht Veränderung, die nicht an der Oberfläche bleibt.
Meine methodische Basis ist der Diplomlehrgang zum internen relationalen Coach am IRBW - dem Institut für Relationale Beratung und Weiterbildung in Wien, gegründet von Dr. Sonja Radatz. Die Ausbildung habe ich 2014 in Präsenz absolviert - ein intensiver, praxisnaher Lehrgang, der mich in einem Ansatz geschult hat, der sich grundlegend von klassischen Coaching-Modellen unterscheidet.
Methodische Klarheit in der Praxis: Von der Beziehung als Werkzeug bis zur systemischen Perspektive.
Relationales Coaching verzichtet bewusst auf Ratschläge, Bewertungen und vorgefertigte Lösungen.
Relationales Coaching verzichtet bewusst auf Ratschläge, Bewertungen und vorgefertigte Lösungen. Stattdessen arbeitet es mit Fragen - präzisen, systemisch gedachten Fragen, die den Klienten befähigen, seine eigenen Antworten zu finden. Das klingt einfach, ist aber eine eigene Disziplin: Die Qualität einer Coaching-Sitzung steht und fällt mit der Fähigkeit, die richtigen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen - Fragen, die Perspektiven öffnen, Muster sichtbar machen und Handlungsoptionen entstehen lassen, die vorher nicht denkbar waren. Dieser Ansatz respektiert die Autonomie des Gegenübers und erzeugt Ergebnisse, die tragen - weil sie vom Klienten selbst entwickelt wurden.
In der relationalen Arbeit ist die Beziehung zwischen Coach und Klient kein Nebenprodukt.
In der relationalen Arbeit ist die Beziehung zwischen Coach und Klient kein Nebenprodukt - sie ist das zentrale Werkzeug. Wie jemand im Coaching-Gespräch kommuniziert, welche Dynamiken entstehen, wo Widerstände auftauchen - all das bildet die Muster ab, die auch ausserhalb des Coaching-Raums wirksam sind. Ich nutze diese Dynamik gezielt: nicht als Analyse von aussen, sondern als gemeinsame Erforschung im Gespräch. Das macht den Prozess unmittelbar und lebendig. Es entsteht ein Raum, in dem echte Veränderung möglich wird - nicht durch Anleitung, sondern durch Erfahrung.
Meine Coaching-Praxis erstreckt sich über zwei Kontexte, die unterschiedliche Anforderungen stellen.
Meine Coaching-Praxis erstreckt sich über zwei Kontexte, die unterschiedliche Anforderungen stellen. Im organisationalen Kontext begleite ich Führungskräfte in Übergangsphasen, bei Konflikten und in der Entwicklung ihres Führungsverhaltens - immer mit Blick auf das System, in dem sie agieren. Im Einzelsetting arbeite ich mit Menschen in persönlichen Veränderungsprozessen: Neuorientierung, Entscheidungsfindung, die Bearbeitung wiederkehrender Muster, die im Alltag blockieren. In beiden Kontexten gilt dasselbe Prinzip: Die Lösung liegt beim Klienten. Meine Aufgabe ist es, den Weg dorthin zu gestalten.
Der relationale Ansatz unterscheidet sich durch seine Fokussierung auf Beziehungen und Autonomie. Keine Ratschläge, sondern Fragen, die Veränderung ermöglichen.
Ich freue mich darauf, Ihren Coaching-Prozess zu gestalten und gemeinsam Veränderung zu ermöglichen.